Schloss Schwerin

Das Schweriner Schloss liegt romantisch auf einer eigenen Schlossinsel am Rand des Schweriner Sees. In seiner über tausendjährigen Geschichte wurde es nahezu beständig umgebaut, umgestaltet, erweitert und erneuert. Heute präsentiert sich das Schloss seit der letzten bedeutenden Umbauphase Mitte des 19. Jahrhunderts im Gewand des Romantischen Historismus. Seine herausragende Bedeutung für Geschichte und Kultur geht weit über die Grenzen Schwerins und Mecklenburg-Vorpommerns hinaus.

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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Staatlichen Museums Schwerin.

Aus einem kurzen Besuch, einem kleinen Abstecher kann ein bleibendes Erlebnis werden, wenn das Ziel das Schweriner Schloss ist. Das Schloss befindet sich in einer würdigen Umgebung zwischen Schweriner See und der historischen Altstadt und es strahlt regelrecht auf seine Umgebung. Dieses Strahlen begleitet den Besucher auch beim Rundgang durch die Räume des Schlosses. Es gibt wirklich viel zu entdecken und mindestens ebensoviel visuell zu genießen. Das ist mir nicht zuletzt beim Sichten und Bearbeiten der Bilder wieder deutlich geworden und ich habe die feste Absicht, das Schloss möglichst bald wieder zu besuchen. :-)

(Alle Bilder: Olympus E-M1 mit M.ZUIKO DIGITAL ED 12-40 mm 1:2.8.)

Schloss Schwerin am 29. November 2015

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Das beeindruckende und bedeutende Schloss Schwerin macht zu jeder Jahreszeit einen erhabenen Eindruck. Das Schloss mit der großen Freitreppe unterhalb des Blumenzimmers, die auf das Dach der Orangerie führt. Die Schlossinsel entfaltet ihre Pracht auf der dem Schweriner See zugewandten Seite. Das Schweriner Schloss mit der Felsengrotte im Vordergrund. Die restaurierten Räume des Schlosses sind von atemberaubender Schönheit. Szene aus Wolfram von Eschenbachs Parzival im Sagenzimmer von 1851. Eine romantische Ecke im Sagenzimmer. Szene aus der mittelalterlichen Gudrunsage im Sagenzimmer von 1851. Die Schwester von Napoleon Bonaparte als Venus Victrix im Leanderzimmer. Das aufwändig gestaltete Speisezimmer beeindruckt nicht zuletzt durch die Wandvertäfelung aus Vogelaugenahorn. Im Speisezimmer fällt es schwer sich zu entscheiden, wohin man blicken soll. Die Räume sind wirklich sagenhaft schön gestaltet und restauriert. Im Wohnzimmer harmonieren die Eichenholzvertäfelung und die Wandbespannung aus Halbseidendamast perfekt miteinander. Vor dem Blumenzimmer breitet sich die Schlossinsel mit der Orangerie aus. Die Restaurierungsarbeiten am Schweriner Schloss werden wohl niemals wirklich abgeschlossen sein, es gibt immer etwas zu tun. Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin lebte von 1823 bis 1883 und regierte sein Land ab 1842 als liberaler und fortschrittlicher Fürst. In der Bibliothek ist Holz das dominierende und faszinierende Element. Ein Bücherschrank in der Bibliothek gewährt einen kleinen Einblick in den historischen Bestand. Die Heilige Genoveva und ihr Sohn, jedoch nicht wie in der Überlieferung in der Waldeinsamkeit, sondern - etwas unpassend - im Rauchzimmer. Schon die großen Türen zum Thronsaal aus vergoldetem Eisenguss deuten an, was den Besucher hier erwartet. Im Thronsaal sollte man unbedingt einen Teil der Aufmerksamkeit der Decke widmen. Der Thronbaldachin stammt noch aus der Zeit um 1750. Ein Blick zurück in den Thronsaal und auf ein Gemälde, das Großherzog Friedrich Franz II. zeigt. In der Ahnengalerie aus dem 19. Jahrhundert sind die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin seit 1348 versammelt. Blick nach oben im Treppenhaus.