Das Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen mit dem 19-Lachter-Adolph-Stollen und der Grube Ernst August in Wildemann

Der heute als 19-Lachter-Stollen bekannte Stollen begann seine Karriere im 16. Jahrhundert als Bewetterungsstollen, der alsbald den Namen "Getroster Hedwigstollen" trug. Über hundert Jahre später wurde dieser Stollen zu einem Wasserlösungsstollen umfunktioniert. Er sollte die Wasser der darüberliegenden Stollen lösen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde von einem neuen Mundloch aus der 19-Lachter-Adolph-Stollen vorgetrieben, der heute einen großen Teil des Schaubergwerks ausmacht. Von diesem Stollen wiederum wurde 1845 ein Querschlag zum geplanten Richtschacht Ernst August fertiggestellt. Dieser Richtschacht sollte als Blindschacht zusammen mit der Treibwerks- und Kunstanlage - deren Herzstücke wiederum das Kehr- und das Kunstrad waren - das Herzstück der Grube Ernst August werden, die in den folgenden Jahren entstand. Der 19-Lachter-Adolph-Stollen diente dabei dem Transport der geförderten Erze. Die heute sichtbaren Anlagen und Ausbauten stammen hauptsächlich vom Beginn der letzten Betriebsperiode Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Grube Ernst-August wurde 1924 stillgelegt.

Das Besucherbergwerk hält etliche Überraschungen und spannende Highlights bereit. Allein die Begutachtung des über 150 Jahre alten Streckenausbaus ist faszinierend. Die lange Zeit hat zusammen mit dem Wasser deutliche Spuren hinterlassen. Ab dem Suchort auf den Charlotter Gangzug steht der Stollen in festem Gestein. Dort findet man rätselhafte Harzer "Zähltafeln" - ein Dreieck, ein Quadrat und zehn vertikale Linien. Möglicherweise wurde an dieser Stelle der Vortrieb des Suchortes dokumentiert. [siehe auch http://tw.strahlen.org/tafeln/620zaehltafelnharz.html]

Trifft man linker Hand auf den Querschlag zur Grube Ernst August, ist der weitere Weg durch den historischen 19-Lachter-Adolph-Stollen versperrt. Das neue Kehrrad und damit die ehemalige Grube Ernst August ist nahe. Nachdem das alte - zweite - Kehrrad von 1886 in sich zusammengefallen war wurde in den 10er Jahren des neuen Jahrhunderts in einer beeindruckenden Kraftanstrengung ein neues Kehrrad in der alten Radstube installiert.

Eine technische Besonderheit und Rarität ist die in Teilen noch vorhandene Zwangssteuerung der Schütze, mit deren Hilfe automatisiert die eine oder andere Hälfte des Kehrrads beaufschlagt werden konnte. Über Kegelräder wurde die Drehbewegung der Welle auf eine Gewindespindel übertragen, deren Joch in einer vertikalen Bewegung wiederum über Gestänge und Hebel abwechselnd die Schütze über dem Kehrrad öffnete und schloss. Nach einer gewissen Umdrehungszahl wurde somit durch das automatische Öffnen bzw. Schließen der Schütze die Drehrichtung langsam umgekehrt. Möglicherweise sollte durch diese langsame Drosselung einer Veränderung des auf das Rad wirkenden Seilgewichts entgegengewirkt werden, um den Schützer zu entlasten und die Sicherheit zu verbessern. Diese eigentlich geniale Vorrichtung hatte aber wohl in der Praxis auch ihre Tücken und wurde deshalb wieder außer Betrieb gesetzt. [siehe auch Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1993, S. 41-47]

Die Entdeckungsreise unter Tage führt weiter vorbei über den und am Blindschacht Ernst August, an so imposanten wie verwitterten Rohrleitungen, an weiteren spannenden Blicken in die Kehrradstube und endet in der unteren Radstube. Das hier seinerzeit befindliche Kunstrad diente der Hebung der Grubenwasser. Heute befindet sich hier eine ehemalige Turbine und ein noch voll funktionsfähiger Kompressor, die beide im Jahr 1914 hier installiert wurden.

Mehr Bilder unter Tage: Das Oberharzer BergwerksmuseumBergwerksmuseum Lautenthals GlückDer Röderstollen im RammelsbergBesucherbergwerk Rammelsberg

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Modell eines Kunstrads mit Feldgestänge zur Kraftübertragung und Fahrkunst, die übrigens ganz in der Nähe in Clausthal erfunden wurde.
Modell eines Kunstrads mit Feldgestänge zur Kraftübertragung und Fahrkunst, die übrigens ganz in der Nähe in Clausthal erfunden wurde.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Streckenausbau aus Eisen mit Hinterfüllung aus Stein aus dem 19. Jahrhundert im vorderen Bereich des Stollens. Gut zu erkennen sind die kleinen Gebilde am Metall, die man 'Eisenmuscheln' nennen könnte.
Streckenausbau aus Eisen mit Hinterfüllung aus Stein aus dem 19. Jahrhundert im vorderen Bereich des Stollens. Gut zu erkennen sind die kleinen Gebilde am Metall, die man 'Eisenmuscheln' nennen könnte.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Blick vom vorderen Teil des 19-Lachter-Stollens Richtung Stollenmundloch.
Blick vom vorderen Teil des 19-Lachter-Stollens Richtung Stollenmundloch.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Streckenausbau aus Eisen mit Hinterfüllung aus Stein im vorderen Bereich des Stollens.
Streckenausbau aus Eisen mit Hinterfüllung aus Stein im vorderen Bereich des Stollens.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Im 19-Lachter-Adolph-Stollen.
Im 19-Lachter-Adolph-Stollen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Alter Stützausbau in Grubenmauerung, bei der die Zwischenräume neu verfugt wurden, um ausreichend Festigkeit zu gewährleisten.
Alter Stützausbau in Grubenmauerung, bei der die Zwischenräume neu verfugt wurden, um ausreichend Festigkeit zu gewährleisten.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Im 19-Lachter-Adolph-Stollen.
Im 19-Lachter-Adolph-Stollen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Streckenausbau aus Stein und Eisen aus dem 19. Jahrhundert. Gut zu erkennen sind die kleinen Gebilde am Metall, die man als 'Eisenmuscheln' bezeichnen könnte.
Streckenausbau aus Stein und Eisen aus dem 19. Jahrhundert. Gut zu erkennen sind die kleinen Gebilde am Metall, die man als 'Eisenmuscheln' bezeichnen könnte.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Beim Suchort auf den Charlotter Gangzug beginnt das feste Gestein, das keinen weiteren Ausbau bedarf.
Beim Suchort auf den Charlotter Gangzug beginnt das feste Gestein, das keinen weiteren Ausbau bedarf.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Rätselhafte Harzer 'Zähltafel', mit der möglicherweise der Vortrieb des Suchorts auf den Charlotter Gangzug dokumentiert wurde. Beide 'Zältafeln' sind gleichen Inhalts und befinden sich einander gegenüber.
Rätselhafte Harzer 'Zähltafel', mit der möglicherweise der Vortrieb des Suchorts auf den Charlotter Gangzug dokumentiert wurde. Beide 'Zältafeln' sind gleichen Inhalts und befinden sich einander gegenüber.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Rätselhafte Harzer 'Zähltafel', mit der möglicherweise der Vortrieb des Suchorts auf den Charlotter Gangzug dokumentiert wurde. Beide 'Zältafeln' sind gleichen Inhalts und befinden sich einander gegenüber.
Rätselhafte Harzer 'Zähltafel', mit der möglicherweise der Vortrieb des Suchorts auf den Charlotter Gangzug dokumentiert wurde. Beide 'Zältafeln' sind gleichen Inhalts und befinden sich einander gegenüber.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Suchort auf den Charlotter Gangzug, das man angelegt hat, um das Gebirge zu erkunden. Etwas Abbauwürdiges wurde aber offenbar nicht gefunden.
Suchort auf den Charlotter Gangzug, das man angelegt hat, um das Gebirge zu erkunden. Etwas Abbauwürdiges wurde aber offenbar nicht gefunden.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Der 19-Lachter-Stollen ist hier in standfestem Gebirge. Die anfallenden Wasser fließen Richtung Stollenmundloch.
Der 19-Lachter-Stollen ist hier in standfestem Gebirge. Die anfallenden Wasser fließen Richtung Stollenmundloch.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Auf der Grauwacke lassen sich verschiedene Ablagerungen bewundern wie Tropfstein, Kalksinter und rote Eisenverwitterungen.
Auf der Grauwacke lassen sich verschiedene Ablagerungen bewundern wie Tropfstein, Kalksinter und rote Eisenverwitterungen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Links führt der Querschlag zur Grube Ernst August und dem neuen Kehrrad, rechts geht der historische 19-Lachter-Adolph-Stollen weiter, der seinerzeit der Wasserlösung, der Bewetterung und der Förderung der Erze diente.
Links führt der Querschlag zur Grube Ernst August und dem neuen Kehrrad, rechts geht der historische 19-Lachter-Adolph-Stollen weiter, der seinerzeit der Wasserlösung, der Bewetterung und der Förderung der Erze diente.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Hier führt der historische 19-Lachter-Adolph-Stollen weiter, der vom neuen Mundloch (das auch vom Museum genutzt wird) bis zur Grube Haus Sachsen auf gerader Linie getrieben wurde.
Hier führt der historische 19-Lachter-Adolph-Stollen weiter, der vom neuen Mundloch (das auch vom Museum genutzt wird) bis zur Grube Haus Sachsen auf gerader Linie getrieben wurde.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Zulaufrösche zu den Radstuben: statt das Wasser ungenutzt nach draußen fließen zu lassen wurde es umgeleitet, um als Aufschlagwasser die Räder und später die Turbinen der Grube Ernst August zu treiben.
Zulaufrösche zu den Radstuben: statt das Wasser ungenutzt nach draußen fließen zu lassen wurde es umgeleitet, um als Aufschlagwasser die Räder und später die Turbinen der Grube Ernst August zu treiben.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Wundersame Gewächse und Ablagerungen zieren an manchen Stellen die Grauwacke wie Moose, die als typische Lampenflora in dem künstlichen Licht gedeihen, Tropfstein, Kalksinter und rote Eisenverwitterungen.
Wundersame Gewächse und Ablagerungen zieren an manchen Stellen die Grauwacke wie Moose, die als typische Lampenflora in dem künstlichen Licht gedeihen, Tropfstein, Kalksinter und rote Eisenverwitterungen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Historische Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert, als die Grube Ernst August noch in Betrieb war.
Historische Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert, als die Grube Ernst August noch in Betrieb war.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Blick in den Seilschacht, der die Förderseile von der neuen Fördermaschine - der Blindschachthaspel - aufnimmt und nach unten umlenkt.
Blick in den Seilschacht, der die Förderseile von der neuen Fördermaschine - der Blindschachthaspel - aufnimmt und nach unten umlenkt.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Das neue Kehrrad wurde im Mai 2014 eingeweiht, hat einen Durchmesser von neun Meter und ist zwei Meter breit. Rechts ist noch ein Teil der alten Seiltrommeln zu sehen.
Das neue Kehrrad wurde im Mai 2014 eingeweiht, hat einen Durchmesser von neun Meter und ist zwei Meter breit. Rechts ist noch ein Teil der alten Seiltrommeln zu sehen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Das neue Kehrrad sitzt auf der alten und noch immer funktionstüchtigen Welle. Rechts vom Rad befindet sich eine technische Besonderheit: die Reste der Zwangssteuerung der Schütze.
Das neue Kehrrad sitzt auf der alten und noch immer funktionstüchtigen Welle. Rechts vom Rad befindet sich eine technische Besonderheit: die Reste der Zwangssteuerung der Schütze.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Vom Gefluder in der linken oberen Ecke wird das Aufschlagwasser über das Schoßgerinne auf das Kehrrad geleitet. Außerdem sieht man Gestänge und Hebel der Zwangssteuerung der Schütze sowie die beiden Seiltrommeln.
Vom Gefluder in der linken oberen Ecke wird das Aufschlagwasser über das Schoßgerinne auf das Kehrrad geleitet. Außerdem sieht man Gestänge und Hebel der Zwangssteuerung der Schütze sowie die beiden Seiltrommeln.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Ein Teil des neuen Kehrrads, Kegelräder und Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze, ein Stück der alten Seiltrommel und etwas Lampenflora sind auf diesem Bild zu sehen. :-)
Ein Teil des neuen Kehrrads, Kegelräder und Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze, ein Stück der alten Seiltrommel und etwas Lampenflora sind auf diesem Bild zu sehen. :-)

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Ein anderer Blick auf die Zwangssteuerung der Schütze: über die Kegelräder (Drehbewegung) wurde die Gewindespindel angetrieben, deren Joch (Auf- und Abwärtsbewegung) wiederum über Gestänge und Hebel abwechselnd die Schütze über dem Kehrrad öffnete und schloss. Nach einer gewissen Umdrehungszahl wurde somit automatisch die Drehrichtung langsam umgekehrt.
Ein anderer Blick auf die Zwangssteuerung der Schütze: über die Kegelräder (Drehbewegung) wurde die Gewindespindel angetrieben, deren Joch (Auf- und Abwärtsbewegung) wiederum über Gestänge und Hebel abwechselnd die Schütze über dem Kehrrad öffnete und schloss. Nach einer gewissen Umdrehungszahl wurde somit automatisch die Drehrichtung langsam umgekehrt.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Beginn des Blindschachts Ernst August, der ab 1844 vom Querschlag des 19-Lachter-Adolph-Stollens aus abgeteuft wurde um Erzgänge zu erschließen.
Beginn des Blindschachts Ernst August, der ab 1844 vom Querschlag des 19-Lachter-Adolph-Stollens aus abgeteuft wurde um Erzgänge zu erschließen.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Vorne die komfortablen Besuchertreppen und dahinter der Bereich des Blindschachts Ernst August, der durch die abweichende Farbtemperatur der Dampfdrucklampe auf diesem Bild grün erstrahlt.
Vorne die komfortablen Besuchertreppen und dahinter der Bereich des Blindschachts Ernst August, der durch die abweichende Farbtemperatur der Dampfdrucklampe auf diesem Bild grün erstrahlt.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Seiltrommel, Spindel mit Joch und Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze und im Hintergrund das mächtige neue Kehrrad.
Seiltrommel, Spindel mit Joch und Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze und im Hintergrund das mächtige neue Kehrrad.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Im Jahr 1848 ging in dieser Radstube das erste Kehrrad in Betrieb. Seit 2014 darf sich hier das dritte Kehrrad drehen, was einem kleinen Wunder gleichkommt.
Im Jahr 1848 ging in dieser Radstube das erste Kehrrad in Betrieb. Seit 2014 darf sich hier das dritte Kehrrad drehen, was einem kleinen Wunder gleichkommt.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Blick auf die Seiltrommeln, die Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze und das neue Kehrrad.
Blick auf die Seiltrommeln, die Gestänge der alten Zwangssteuerung der Schütze und das neue Kehrrad.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Diese Rohre dienten zur Beaufschlagung der Turbine von 1914 (aus einer Fallhöhe von 22 Meter wurden ca. 60 PS erzeugt) und leiten das Aufschlagwasser aus der oberen Radstube ab.
Diese Rohre dienten zur Beaufschlagung der Turbine von 1914 (aus einer Fallhöhe von 22 Meter wurden ca. 60 PS erzeugt) und leiten das Aufschlagwasser aus der oberen Radstube ab.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Komfortable Fahrten für die Besucher und beeindruckende alte Rohre.
Komfortable Fahrten für die Besucher und beeindruckende alte Rohre.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Die Kunstradstube wurde einst zur Hebung der Grubenwasser benötigt. 1914 wurden hier statt des Kunstrads eine Wasserturbine und ein Kompressor eingebaut.
Die Kunstradstube wurde einst zur Hebung der Grubenwasser benötigt. 1914 wurden hier statt des Kunstrads eine Wasserturbine und ein Kompressor eingebaut.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (01.04.2016)

Der Kompressor von 1914 in der ehemaligen Kunstradstube ist noch voll funktionsfähig.
Der Kompressor von 1914 in der ehemaligen Kunstradstube ist noch voll funktionsfähig.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (04.08.2011)

Der Wasserlösungsstollen wurde 1690 nach über hundert Jahren Bauzeit und qualvoller Handarbeit mit Schlägel und Eisen fertig gestellt.
Der Wasserlösungsstollen wurde 1690 nach über hundert Jahren Bauzeit und qualvoller Handarbeit mit Schlägel und Eisen fertig gestellt.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (04.08.2011)

Morsche Reste des alten Wasserrades (1848), das einen Durchmesser von 9 Metern hatte. Im weiteren Sinn ist auch dieser Wasserlösungsstollen Teil des Oberharzer Wasserregals.
Morsche Reste des alten Wasserrades (1886), das einen Durchmesser von 9 Metern hatte. Im weiteren Sinn ist auch dieser Wasserlösungsstollen Teil des Oberharzer Wasserregals.

Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann (04.08.2011)

Nicht der jahrhundertealte Schweiß der Bergmänner rinnt von den schroffen Felswänden, sondern nur Wasser. Den Rest besorgt die Phantasie.
Nicht der jahrhundertealte Schweiß der Bergmänner rinnt von den schroffen Felswänden, sondern nur Wasser. Den Rest besorgt die Phantasie.